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Unsere Bienenstöcke stehen in Kraichtal, einer Stadt in der Region Kraichgau in Nord-Baden.

Der hügelige Kraichgau ist wegen seiner vielfältigen Landschaftsformen und seiner Naturnähe beliebt bei Wanderern und Radfahrern.




28.6.2017

Dramatische Situation  Bienen in Gefahr


In Deutschland leben ueber 30 Hummelarten. Etwa die Haelfte davon steht auf der Roten Liste. (S. Moesch / naturimdetail.de)


Ein Thema bereitet uns derzeit grosse Sorgen: der alarmierende Rueckgang von Bienenvoelkern. In Deutschland sind mittlerweile 197 verschiedene Wildbienen  gefaehrdet und 31 Arten vom Aussterben bedroht. Eine der Ursachen ist der grossflaechige Einsatz von Pestiziden in der industrialisierten Landwirtschaft.


Besonders gefaehrlich sind Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide. Sie stoeren Vermoegen der  Orientierung und des Gedaechnisses der Bienen und schwaechen ihr Immunsystem. Die Folgen: Sie werden krank oder finden nicht mehr zum Stock zurueck und sterben. Pestizide vernichten zudem den Bluetenreichtum unserer Landschaft und damit die Nahrungsgrundlage der Bienen.

Quelle: BUND




9.6.2017

Erinnern wir uns: Glaesernes Glyphosat

Am 23.11.2016 hat der Europaeische Gerichtsdhof entschieden, dass alle sicherheitsrelevanten Angaben von Pestiziden, z.B bei Glyphosat,  von den Konzernen offengelegt werden muessen, unabhaengig von deren Profit-Interessen. Gemeint ist   Bayer oder Monsanto.
Damit hat das Gericht den Schutz von Umwelt und  Gesundheit eine hoehere Priroritaet erteilt, als den Profitinteressen der Chemiebranche.

Aber das kann nur ein erster Schritt sein, der  jedoch  zeigt,  dass sich die Auseinandersetzung mit den Akteuren der Profitwirtschaft erfolgreich sein koennen, wenn wir sie entlarven und herausfordern und nicht locker lassen. In diesem Zusammenhang sei noch bemerkt, dass wissenschaftliche Modelle zeigen, dass wir auf der Erde an die Grenzen der Belastbarkeit gekommen sind. Bezeichnend ist hier auch die Stickstoff- und Phosphorbelastung der Boeden, die bereits um das   dreifache ueberschritten wurde und die Nitratbelastung im Grundwasser jetzt schon grosse Probleme darstellt. HJR.

Jetzt haben mehrere Hundert Menschen bereits ihre ausgefuellten Unterschriftenlisten fuer die Europaeische Buergerinitiative (EBI) gegen Glyphonat  abgegeben. Bei der letzten Zaehlung ergaben sich 33.000 Unterschriften, die im Buero "Bund fuer Umwelt (BUND) an das Buero der EBI uebergeben werden sollen. Bitte denken Sie daran, falls Sie noch U-Listen haben, diese bis zum 15. Juni an folgende Adresse zu schicken:

Bund fuer Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Am Koellnischen Park 1
10179 Berlin


PS: Hier koennen Sie sich die Liste herunterladen, falls Sie noch Unterschriften sammeln moechten:
https://aktion.bund.net/unterschriften-fuer-die-europaeiische-buergerinitiative-gegen-glyphosat-sammeln


Quelle: Allgemeine Deutsche Imker Zeitung  (ADIZ) Nr. 1 /201

10.4.2017

Jetzt explodieren die Voelker...

Im Kraichgau sind wir mitten in der Obstbluete. Es ist es an der Zeit den Voelkern genuegend Raum fuer Brut und Tracht  zugeben. Die Futtervorraete sollten ebenfalls ueberprueft werden, das Flugloch freimachen (Maeusegitter entfernen) und die Boeden reinigen (evtl abflammen). Je nach Volksstaerke werden bis zu 300 Gramm/Tag benoetigt. Nicht vergessen, nach der Varroa zu gucken. Eine Milbe pro Tag ist gerade noch zulaessig. HJR


© Imkerei Kraichtal