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Unsere Bienenstöcke stehen in Kraichtal, einer Stadt in der Region Kraichgau in Nord-Baden.

Der hügelige Kraichgau ist wegen seiner vielfältigen Landschaftsformen und seiner Naturnähe beliebt bei Wanderern und Radfahrern.




26.12.2016

Glaesernes Glyphosat

Am 23.11.2016 hat der Europaeische Gerichtsdhof entschieden, dass alle sicherheitsrelevanten Angaben von Pestiziden, z.B bei Glyphosat,  von den Konzernen offengelegt werden muessen, unabhaengig von deren Profit-Interessen. Gemeint ist   Bayer oder Monsanto.
Damit hat das Gericht den Schutz von Umwelt und  Gesundheit eine hoehere Priroritaet erteilt, als den Profitinteressen der Chemiebranche.

Aber das kann nur ein erster Schritt sein, der  jedoch  zeigt,  dass sich die Auseinandersetzung mit den Akteuren der Profitwirtschaft erfolgreich sein koennen, wenn wir sie entlarven und herausfordern und nicht locker lassen. In diesem Zusammenhang sei noch bemerkt, dass wissenschaftliche Modelle zeigen, dass wir auf der Erde an die Grenzen der Belastbarkeit gekommen sind. Bezeichnend ist hier auch die Stickstoff- und Phosphorbelastung der Boeden, die bereits um das   dreifache ueberschritten wurde und die Nitratbelastung im Grundwasser jetzt schon grosse Probleme darstellt. HJR.

Quelle: Allgemeine Deutsche Imker Zeitung  (ADIZ) Nr. 1 /201

Dazu Greenpeace:

Abhaengig vom Gift

,,Diese Untersuchungen belegen, dass unsere Landwirtschaft vom Gift abhaengig  ist,,:  kritisiert Huxdorff. Unerwuenschte Pflanzen in der Plantage werden einfach totgespritzt.In der Tat ist das Prinzip Glyphosat recht praktisch: Es ist ein Totalherbizid.

Landwirte bespruehen ihre Aecker vor der Aussaat, um sicherzugehen, dass dort absolut nichts mehr gedeiht – außer der anschliessend gesaeten Kulturpflanze. So kommt es allein in Deutschland zu einem jaehrlichen Verkauf von 6000 Tonnen.

Glyphosat ist weltweit der meistverwendete Wirkstoff.

Wind und Regen sorgen zudem dafür, dass die Chemikalie nicht nur auf den behandelten Flaechen bleibt, sondern sich auch ueber angrenzende Felder ausbreitet. So werden Kraeuter vernichtet, die auf dem Speiseplan von zahlreichen Insekten stehen. Eine Kettenreaktion: Wenn sich deren Bestaende verringern, fehlt auch Voegeln die Nahrung.

Dass Glyphosat die Artenvielfalt gefaehrdet, ist nicht neu.


"Wer seinen Wohlstand vermehren moechte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstoeren."

Buddha





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3.11.2016

Das Scheingesetz der Koalition

Das neue Gesetz zur Einschraenkung des Anbaus von Genmais kommt  durch die Hintertuer, denn das Gesetzt laesst Ausnahmen zu und die Huerden für ein bundesweites Anbauverbot sind sehr hochgesetzt. Also doch nur in Flickenteppich. Und gesiegt haben wieder einmal die Lobbyisten, die sich in die Gesetzgebung der Regierung einmischen. Ob die Buergerinnen und Buerger es wollen oder nicht. Ihre Meinung ist offensichtlich nicht gefragt und leider hat das EU-Parlament keine Mehrheitsentscheidung    fuer ein generelles Verbot von Genmais entwickelt. Die Kommissare der EU haben den EU-Parlamentariern die Vorgaben gemacht und jene haben dann das Gesetz abgenickt; abgenickt ohne Pruefung  und ohne  die Basis anzuhoeren. Alles sehr demokratisch oder?

Quelle: BNN vom 3.11.2016 (dpa)




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17.5.2016

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat steht vor einer Neuzulassung

Die Opposition im Bundestag und Umweltschutzorganisationen dagegen protestieren gegen die Wiederzulassung der Chemikalie, die im Verdacht steht, krebserregend zu sein und darüber hinaus für den Rückgang der Artenvielfalt verantwortlich gemacht wird. Marktführer ist der US-Agrarkonzern Monsanto, der Glyphosat unter dem Namen Roundup vertreibt. Im vergangenen Jahr erzielte er damit einen Umsatz von 4,8 Milliarden Dollar.

Solange nicht zweifelsfrei erwiesen ist, ob Glyphosat für die Gesundheit unbedenklich ist, sollte diese Chemikalie auch nicht zugelassen werden.. Es gelte zu Recht das Vorsorgeprinzip. Von der Bundesregierung erwarten wir ein klares Nein zur Neuzulassung.

WHO: Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend"

Im März 2015 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als "wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen" eingestuft. Die Konsequenz aus dieser Einstufung kann nur sein: sofortiges Verbot. Das verlangt die EU-Gesetzgebung. Zum einen ist die Einstufung als "krebserregend" ein absoluter Verbotsgrund, zum anderen gebietet das Vorsorgeprinzip, dass die Behörden bereits dann tätig werden müssen, wenn der letzte Beweis für die Gesundheitsschädlichkeit eines Stoffes noch nicht vorliegt. Ein Verbot ist umso dringlicher, als Glyphosat das meist eingesetzte Spritzmittel der Welt ist und Menschen ihm nicht ausweichen können.

Natürlich kommt eine EU-Wiederzulassung von Glyphosat, die eigentlich 2015 ausgesprochen werden sollte, nach dem Urteil der WHO-Experten nicht mehr in Frage!

Zudem wirft die Einschätzung der WHO-Experten ein denkbar schlechtes Licht auf die deutschen Zulassungsbehörden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das zuletzt im Rahmen der EU-Wiederzulassung von Glyphosat alle Hinweise auf die krebserregende Wirkung von Glyphosat ignoriert hat, bekommt endlich Contra. Das BfR hat sich zu sehr auf die von der Industrie vorgelegten Studien verlassen. Es hat Ergebnisse unabhängiger Wissenschaftler, die seit Jahren auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Glyphosat hinweisen, fast schon routinemäßig damit abgeschmettert, sie seien fachlich nicht fundiert. Hoffentlich löst die WHO-Einstufung diese Voreingenommenheit der deutschen Behörden endlich auf.

Krebserreger Glyphosat: Der Unkrautvernichter von Monsanto

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) – Glyphosathaltige Unkrautvernichter werden tonnenweise eingesetzt – nicht nur in der Landwirtschaft, auch vom Hobbygärtner. Sie heissen Roundup oder Glyfos und werden vom berüchtigten Gentech-Konzern Monsanto hergestellt. Die schädlichen Auswirkungen auf Natur und Mensch werden verharmlost oder gar geleugnet. Wer Roundup eine Schädlichkeit nachweisen kann, wird von Monsantos Anwälten zum Schweigen gebracht. Nun hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet. Ihre Untersuchungen haben ergeben, dass Glyphosat sehr wohl schädlich ist und auch Krebs auslösen kann.


Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/monsanto-glyphosat-krebserregend-ia.html#ixzz492BDtFqu

HJR.

Quellen: Greenpeace/DPA

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/monsanto-glyphosat-krebserregend-ia.html

http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/pestizide/wirkstoffe/glyphosat/



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