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Unsere Bienenstöcke stehen in Kraichtal, einer Stadt in der Region Kraichgau in Nord-Baden.

Der hügelige Kraichgau ist wegen seiner vielfältigen Landschaftsformen und seiner Naturnähe beliebt bei Wanderern und Radfahrern.





9.6.2017

Erinnern wir uns: Glaesernes Glyphosat

Am 23.11.2016 hat der Europaeische Gerichtsdhof entschieden, dass alle sicherheitsrelevanten Angaben von Pestiziden, z.B bei Glyphosat,  von den Konzernen offengelegt werden muessen, unabhaengig von deren Profit-Interessen. Gemeint ist   Bayer oder Monsanto.
Damit hat das Gericht den Schutz von Umwelt und  Gesundheit eine hoehere Priroritaet erteilt, als den Profitinteressen der Chemiebranche.

Aber das kann nur ein erster Schritt sein, der  jedoch  zeigt,  dass sich die Auseinandersetzung mit den Akteuren der Profitwirtschaft erfolgreich sein koennen, wenn wir sie entlarven und herausfordern und nicht locker lassen. In diesem Zusammenhang sei noch bemerkt, dass wissenschaftliche Modelle zeigen, dass wir auf der Erde an die Grenzen der Belastbarkeit gekommen sind. Bezeichnend ist hier auch die Stickstoff- und Phosphorbelastung der Boeden, die bereits um das   dreifache ueberschritten wurde und die Nitratbelastung im Grundwasser jetzt schon grosse Probleme darstellt. HJR.

Jetzt haben mehrere Hundert Menschen bereits ihre ausgefuellten Unterschriftenlisten fuer die Europaeische Buergerinitiative (EBI) gegen Glyphonat  abgegeben. Bei der letzten Zaehlung ergaben sich 33.000 Unterschriften, die im Buero "Bund fuer Umwelt (BUND) an das Buero der EBI uebergeben werden sollen. Bitte denken Sie daran, falls Sie noch U-Listen haben, diese bis zum 15. Juni an folgende Adresse zu schicken:

Bund fuer Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Am Koellnischen Park 1
10179 Berlin


PS: Hier koennen Sie sich die Liste herunterladen, falls Sie noch Unterschriften sammeln moechten:
https://aktion.bund.net/unterschriften-fuer-die-europaeiische-buergerinitiative-gegen-glyphosat-sammeln


Quelle: Allgemeine Deutsche Imker Zeitung  (ADIZ) Nr. 1 /201

10.4.2017

Jetzt explodieren die Voelker...

Im Kraichgau sind wir mitten in der Obstbluete. Es ist es an der Zeit den Voelkern genuegend Raum fuer Brut und Tracht  zugeben. Die Futtervorraete sollten ebenfalls ueberprueft werden, das Flugloch freimachen (Maeusegitter entfernen) und die Boeden reinigen (evtl abflammen). Je nach Volksstaerke werden bis zu 300 Gramm/Tag benoetigt. Nicht vergessen, nach der Varroa zu gucken. Eine Milbe pro Tag ist gerade noch zulaessig. HJR


11.02.2017

Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden

Wir rufen die Europäische Kommission auf, den Mitgliedstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Genehmigungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen.

Verbot von Herbiziden auf Glyphosat-Basis, deren Exposition mit Krebs beim Menschen in Verbindung gebracht wurde und zu einer Verschlechterung des Zustands von Ökosystemen geführt hat; Sicherstellung, dass die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden für die Genehmigung durch die Regulierungsbehörden der EU allein auf der Grundlage veröffentlichter Studien erfolgt, die von den zuständigen Behörden und nicht von der Pestizidindustrie in Auftrag gegeben wurden; Festlegung EU-weit verbindlicher Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden mit Blick auf die Erreichung einer pestizidfreien Zukunft.


Quellen:Compact



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